nicht erst nach dem lesen
einiger schwuler blogs zweifel bekommen, ob ich tatsächlich auch "so" bin:
glamour, judy garland, rufus wainwright, schuhe, d&g, beckham, marilyn, barbra streisand, dolce & gabbana, almodovar, darkrooms, prosecco, vanity fair, csd, breakfast at tiffany´s, ibiza, rosenstolz, thomas mann, analsex, hautcremes... lauter dinge, die mir völlig fremd sind. bei den meisten musste ich sogar nachschauen, wie man sie schreibt.
oder sich unter homosexuellen völlig fehl am platze fühlen, wie neulich auf der geburtstagsfeier eines schwulen freundes. einfach keine gemeinsamen gesprächsthemen: nein, ich war nicht auf dem csd in köln. die neueste in-bar kenne ich auch nicht. keine ahnung, was am besten gegen die ringe unter den augen wirkt. vielleicht weniger kippen und prosecco und mehr schlaf? beim thema "geile typen" auch nicht ins gespräch einsteigen können: schlanke, unbehaarte, blonde boys mit beckham-iro sind mir ein greul. auch keine luste gehabt, auf die auf-was-für-typen-stehst-du-denn-so-frage zu antworten. die entgeisterten gesichter auf meine antwort (über 30, gerne bart, nichts gegen bauch und brille und haare auf der brust) schon zur genüge gesehen. nein, robbie williams finde ich trotzdem extrem ungeil und einen mich einengenden fetisch habe ich auch nicht. als dann die studio54-dvd eingelegt wurde, bin ich gegangen.
beingboring - 16. Jun, 17:38