warteschleife leben
aargh, das thema alter und vergänglichkeit raubt mir schon seit monaten den schlaf. sich vorzustellen, irgendwann einfach nicht mehr dazusein - nicht einfach in ewiger dunnkelheit zu sitzen, sondern schlicht nicht mehr zu existieren - lässt mich beim einschlafen gerne mal hochschrecken. muss wohl mit dem erreichen der 30 zusammenhängen. die ersten weggefährten, die meine jugend geprägt haben, hat bereits das zeitliche gesegnet. und das ist dann doch etwas anderes, als wenn oma und opa sterben - die waren ja schließlich alt (und man selbst vor allem jung und konnte sich erst gar nicht vorstellen, selbst zu altern).
Gestern noch grüne Blätter, heute gelbe, morgen keine mehr. Die Zeit rennt unerbittlich. Wohl dem, der seinen Platz fest im Hier und Jetzt hat. Der muß, wenn er die Augen für immer zumacht, nicht auf Warteschleifen zurückblicken, die er drehte in der Hoffnung, irgendwann einmal leben zu können.
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Gestern noch grüne Blätter, heute gelbe, morgen keine mehr. Die Zeit rennt unerbittlich. Wohl dem, der seinen Platz fest im Hier und Jetzt hat. Der muß, wenn er die Augen für immer zumacht, nicht auf Warteschleifen zurückblicken, die er drehte in der Hoffnung, irgendwann einmal leben zu können.
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beingboring - 2. Nov, 23:32
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